Audiodateiformate für Radio, Podcast und Online
Das richtige Format bestimmt der Empfänger. Frage vor der Produktion nach Dateityp, technischen Parametern und Abgabefrist. Eine bearbeitbare Ausgangsdatei, eine Senderlieferung und ein platzsparendes Webdemo können unterschiedliche Aufgaben erfüllen; ein gemeinsamer Dateiname macht sie nicht austauschbar.
WAV oder MP3 ist eine Lieferentscheidung
Wenn ein Sender WAV mit PCM-Audio verlangt, liefere nicht stattdessen eine MP3 mit umbenannter Endung. Ein Export muss tatsächlich in dem geforderten Format erzeugt werden. Für eine Hörprobe im Web kann ein komprimiertes Format sinnvoll sein; das ist noch keine Bestätigung für einen gebuchten Sender.
Diese Angaben gehören zusammen
- Dateityp und gegebenenfalls Audiocodec.
- Samplerate, Wortbreite oder Bitrate, soweit vom Empfänger gefordert.
- Kanalbelegung: mono oder stereo.
- Lautheit, zulässige Pegelspitzen und gesamte Dauer.
- Benennung, Übertragungsweg und verbindliche Frist.
Nicht mehrfach unnötig umwandeln
Bewahre eine geeignete Arbeitsfassung auf. Wenn du aus einer komprimierten Datei erneut exportierst, wird daraus durch eine größere Dateiendung keine neue Originalqualität. Lass dir die benötigten Ausgaben aus der freigegebenen Produktion erstellen und höre die tatsächlich versendete Datei vor der Übergabe.
Ein Begleitblatt spart Rückfragen
Häufige Fragen
Kann ich dieselbe Datei überall hochladen?
Nur wenn sie zu allen tatsächlichen Vorgaben passt. Vereinbare die Ausgaben vorab, statt eine Plattformempfehlung ungeprüft auf alle Sender zu übertragen.
Ist die Datei mit der höchsten Bitrate immer die richtige?
Die Anlieferungsvereinbarung entscheidet. Eine technisch größere Datei ist keine Hilfe, wenn das Empfangssystem sie nicht akzeptiert oder Inhalt und Laufzeit falsch sind.